Geschichte

1986-96 neue Sportanlagen

Die Jahre 1986 – 1996 waren geprägt durch den Bau der Sportanlagen im Schäracher, der neuen Heimat des FC Triengen und der zukünftigen Generationen. Nach mehrjähriger Planungsarbeit sowie nach den erfolgreichen Verhandlungen mit dem Gemeinderat und der Korporation wurde im Dezember 1992 der Kredit für zwei neue Fussballfelder von der Gemeindeversammlung mit überwältigender Zustimmung bewilligt. Die Baukommission unter der Leitung von Toni Bühler und Franz Amberg begleitete danach den Bau der beiden Spielfelder.

Der positive Entscheid der Gemeindeversammlung war gleichzeitig der Startschuss für den Bau des eigenen Clubhauses, als Herzstück und Treffpunkt der Fussballfreunde im Schäracher. Das moderne und gut ausgestattete Clubgebäude wurde in zweijähriger, harter Fronarbeit erbaut. Die Baukommission mit Lorenz Ambühl (Präsident), Franz Amberg(Architekt), Kurt Steinmann (Bauleitung) sowie Toni Leupi (Sponsoren) konnte voll auf die grosszügige und tatkräftige Unterstützung der Surentaler Handwerker, Unternehmer und Gönner zählen. Unvergessen sind die Leistungen, wie sie Edi Zihler, Dominik Büchler oder die Brüder Tom und Andreas Wagner auf der Baustelle im Schäracher erbracht haben. Aber auch auf die Vereinsmitglieder, von den Junioren bis zu den Veteranen, war beim Leisten der Fronarbeit Verlass und zwar mit einem Einsatz, wie er heute wohl kaum mehr denkbar wäre.

Dieser Kraftakt, eine Teamleistung ohnegleichen des gesamten Vereins, wurde mit der 30-Jahr-Jubiläumsfeier vom 17. August 1996 und der gleichzeitigen Einweihung der Sportanlagen Schäracher gekrönt. Es war auch das Gründungsjahr des Club 96, der Donatorenvereinigung des FC Triengen, welcher sich grosser Beliebtheit erfreut und heute ca. 100 dem FC nahestehende Mitglieder zählt. Sportlicher Höhepunkt dieser Phase war die Platzeröffnung des Haupspielfeldes mit dem Spiel zwischen dem FC Luzern (mit Trainer Jean Paul Brigger) und dem BSC Young Boys (mit Trainer Jean-Marie Conz) im Oktober 1996. Trotz Regen und Kälte war es ein Festtag für die fussballbegeisterte Jugend, die Ihre Idole wie René van Eck, Gürkan Sermeter oder Stefan Wolf aus der Nähe bewundern konnten. FCL Mittelstürmer Petar Aleksandrov war trotz Verletzung zum Spiel angereist und holte sich als witziger Zaungast viele Sympathien. Vor der würdigen Kulisse von geschätzten 900 Zuschauern endete das Freundschaftsspiel schliesslich 2:0 für den FCL. Es war auch ein Freudentag für die FCT Legende Walter Fischer, von 1976 bis 1986 Stammspieler beim FC Luzern. Unter dem Motto „20 Jahre danach“ löste FCL Präsident Romano Simioni endlich sein Versprechen ein: Ein Ablösespiel für Walter Fischer!

Im sportlichen Bereich hat der Verein während dieser Dekade die Strukturen laufend verbessert und zählte nun gegen 300 Mitglieder. Im Zentrum steht die Förderung und Integration der Junioren, als Grundlage für einen langfristigen Erfolg der 1. Mannschaft. Der Wiederaufstieg in die 3. Liga ist in dieser Zeit kein Thema, das Team kann sich als solide Spitzenmannschaft in der 4. Liga etablieren.

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